14. November ist Welt-Diabetestag!

Heute ist Weltdiabetestag!

Diabetes betrifft Millionen von Menschen weltweit. Ursächlich hierfür sind vor allem ein ungesunder Lebensstil, einschließlich schlechter Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht, Stress sowie genetische Veranlagung. Aber die gute Nachricht ist, dass Vorsorge und frühzeitige Maßnahmen entscheidend sind!

Diabetes mellitus, oft einfach als Diabetes bezeichnet, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die Millionen von Menschen weltweit betrifft. Als Ärzte ist es wichtig, die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten dieser Erkrankung zu verstehen und unseren Patienten die bestmögliche Betreuung zu bieten.

Was ist Diabetes?
Diabetes ist gekennzeichnet durch erhöhte Blutzuckerspiegel. Dies geschieht, wenn der Körper Probleme mit Insulin hat, einem Hormon, das den Blutzucker reguliert. Es gibt zwei Haupttypen von Diabetes:

  • Typ-1-Diabetes: Dieser tritt auf, wenn das Immunsystem fälschlicherweise die Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört. Patienten mit Typ-1-Diabetes benötigen Insulininjektionen oder eine Insulinpumpe, um ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren.
  • Typ-2-Diabetes: Dieser ist oft mit einem ungesunden Lebensstil verbunden, der zu Insulinresistenz führt. Der Körper kann Insulin nicht effektiv nutzen. Änderungen in der Ernährung, Bewegung und gegebenenfalls Medikamente können zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels beitragen.

Ursachen von Diabetes:

  • Genetische Faktoren: Diabetes kann in Familien auftreten, was auf eine genetische Veranlagung hinweist.
  • Übergewicht und Bewegungsmangel: Ein ungesunder Lebensstil mit schlechter Ernährung und wenig Bewegung erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes.
  • Alter: Das Risiko für Typ-2-Diabetes steigt mit dem Alter.
  • Schwangerschaftsdiabetes: Schwangere Frauen können vorübergehend einen erhöhten Blutzuckerspiegel entwickeln.

 

Was kann man dagegen tun?

1. Ernährung und Lebensstil:

  • Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, die den Blutzuckerspiegel stabil hält, ist entscheidend. Dies kann die Aufnahme von Kohlenhydraten überwachen und den Konsum von Zucker und stark verarbeiteten Lebensmitteln reduzieren.
  • Regelmäßige körperliche Aktivität kann die Insulinempfindlichkeit verbessern und zur Blutzuckerkontrolle beitragen.
  • Gewichtsmanagement ist wichtig, insbesondere bei Typ-2-Diabetes, da Gewichtsverlust die Blutzuckerwerte verbessern kann.

2. Medikamente:

  • Bei Typ-1-Diabetes ist Insulin die Hauptbehandlung. Es wird in der Regel durch Injektionen oder Insulinpumpen verabreicht.
  • Bei Typ-2-Diabetes können Medikamente verschrieben werden, um den Blutzucker zu senken. Dazu gehören orale Medikamente und in einigen Fällen auch Insulin.

3. Blutzuckerkontrolle:

  • Selbstmessungen des Blutzuckerspiegels helfen Patienten, ihre Werte zu überwachen und Anpassungen an der Behandlung vorzunehmen.

4. Regelmäßige Arztkontrollen:

  • Patienten mit Diabetes sollten regelmäßig ihren Arzt aufsuchen, um ihre Gesundheit zu überwachen und die Behandlung zu optimieren.

5. Prävention von Komplikationen:

  • Die Kontrolle des Blutdrucks und der Cholesterinwerte ist wichtig, um das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren.
  • Die Prävention von diabetischen Komplikationen wie Nierenproblemen, Augenkrankheiten und Nervenerkrankungen ist ebenfalls entscheidend.

Als Ärzte sind wir bestrebt, individuelle Behandlungspläne für unsere Patienten zu entwickeln, um Diabetes effektiv zu managen und die Lebensqualität zu verbessern. Ein gesunder Lebensstil und die aktive Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient spielen eine entscheidende Rolle.

Sie wollen Ihr Diabetes Risiko wissen? Dann vereinbaren Sie doch gleich einen Termin zur Gesundheitsuntersuchung. Wir sind für Sie da!

Ihr Team von Praxis Bornheim